Adelbert von Chamisso – Adelberts Fabel

Die Literatur hat die Fähigkeit, über die Jahrhunderte ihre Aussagen in neuem Kontext zu sehen. So auch diese in der Romantik entstandene Fabel: aus heutiger Sicht wirkt sie mal expressiv, surreal, mal fast dadaistisch – das wurde für mich der Zugang, trotz der in dieser Zeit kultivierten Symbolsprache. Sicher kann man nicht den Sprachduktus der Surrealisten erwarten, es ist die Sprache der Romantik geblieben.
Adelbert von Chamisso *1781, war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er stammte aus einem alten französischen Adelsgeschlecht (seine Muttersprache war Französisch), Chamisso schrieb seine literarischen Werke jedoch auf Deutsch. (Am bekanntesten ist sicher Peter Schlemihls wundersame Geschichte über den Verlust des eigenen Schattens und damit seiner Identität). Der Text wurde aus der Franklin Gothic gesetzt und, wie auch die Grafiken, an einer Andruckpresse gedruckt. Benutzt wurden mehrfarbig durchgefärbte Papiere (175 g) und Makulaturpapiere* für manche der Grafiken (*siehe unten).

Mit 12 Farblinolschnitten, 50 Seiten. Gesamtauflage 28 Exemplare. Die Bindung besorgte Atelier Krupka.
Das 88. Buch im Svato Verlag, September 2026.

Gedruckt wurden die Grafiken und Texte auf mehrfarbig an der Andruckpresse lasierten Papieren, sowie auf sogenanntem Reinigungs- oder Makulaturpapier*. * Mit diesem Makulaturpapier hat es seine Bewandtnis; die Andruckbögen, die ich bei jeder Buch- produktion zum Reinigen meiner Druckpresse benutze, nehmen dabei die jeweiligen restlichen Farben von den Farbwalzen auf; oft mehrmals und sind so mit verschiedenen Farben überzogen.

Durch die ineinander laufenden Farben entstehen oft verschiedene „Farblandschaften“ mit Flecken und Linien. Auch die ursprünglich angedruckten Grafiken oder Texte können partiell hindurchscheinen und stammen jeweils von den Andrucken meiner bereits erschienenen Bücher. Deshalb nenne ich es „Reinigungs- oder Makulaturpapier“. Das Papier selbst ist natürlich oft etwas „malträtiert“ – es zeigt Quetschungen und Knicke – und innerhalb des jeweiligen Buches die verschiedenen Stärken früherer Papiere. Schon mehrmals verwendete ich zum Drucken eines Buches diese Art der Andruckbogen- bei Georg Heym: Umbra Vitae und François Villon: Balladen, Simon Traston: Mülltraktat und Johann Wolfgang Goethe: Die Natur – partiell auch bei Elias Canetti: Die Erfundene. Dadurch bekommt jedes der Exemplare einen eigenen, unverwechselbaren Unikatcharakter – man kann es hier an den Bildbeispielen gut erkennen.

Ausgabe A – Luxusausgabe 10 Exemplare, römisch nummeriert von I bis X.
Format 23 x 29,5 cm. Der Ausgabe liegen jeweils zusätzlich ein Farblinolschnitt, eine Zeichnung und ein Originallinolschnitt aus dem Buch, eine der Druckplatten sowie mehrere Entwurfsskizzen bei. Bindung in einem thailändischen Maulbeerbaum-Büttenpapier. Die Grafiken sind im Blatt signiert und nummeriert. In einer mit dem Einband-Bütten bezogenen, farbig gestalteten Kassette.

Luxusausgabe  – 820 €

Ausgabe B – Normalausgabe 18 Exemplare
, arabisch nummeriert von 1 bis 18, Format 22 x 29,5 cm. Die Seitengestaltung ist die gleiche, wie bei der A-Ausgabe. Alle Grafiken im Blatt signiert und nummeriert, naturfarbener Leinenband, in einem Pappschuber.

Normalausgabe  – 440 €

Beiden Ausgaben liegt ein Heft mit dem zusätzlich auf weißem Papier gedruckten Text bei.

Bestellungen an: Svato Verlag
Mail: svato(at)svato.de